So läuft ein Fenstertausch bei Fenstico ab
Ein guter Fenstertausch beginnt lange vor dem Montagetag. Beim kostenlosen Aufmaß vor Ort prüfen wir jede Öffnung, den Zustand von Mauerwerk und Putz sowie die Anschlüsse an die Fensterbänke. Danach erhalten Sie ein Festpreis-Angebot mit Förder-Check.
Jedes Fenster wird nach Maß gefertigt. Den Montagetermin stimmen wir frühzeitig mit Ihnen ab, damit Sie gut planen können. Am Montagetag gehen wir in festen Schritten vor:
- Abdecken von Böden, Möbeln und Heizkörpern
- Ausbau des alten Fensters, Raum für Raum
- Einbau und Ausrichten des neuen Fensters
- Dämmen und Abdichten der Anschlussfuge nach RAL-Leitfaden
- Beiputzen innen, Endreinigung und Einweisung in die Bedienung
- Abtransport und Entsorgung der Altfenster
Fenster austauschen im bewohnten Haus
Die meisten Kunden bleiben während des Tauschs zu Hause. Wir arbeiten Raum für Raum, sodass jeweils nur eine Öffnung kurz frei ist. Vorher decken wir Böden, Möbel und Heizkörper mit Folie ab und legen Staubschutz aus. Beim Ausbau des alten Rahmens entsteht etwas Lärm, danach wird es deutlich ruhiger.
Sie helfen uns, wenn Sie vorab Fensterbänke freiräumen, Gardinen abnehmen und vor jedem Fenster etwas Platz schaffen. Um Abdeckung und Reinigung kümmern wir uns.
Der wichtigste Teil ist unsichtbar: die Anschlussfuge zwischen Rahmen und Mauerwerk. Wir dämmen sie aus und dichten sie nach RAL-Leitfaden ab, innen luftdicht und außen schlagregendicht. So bleibt Feuchtigkeit aus der Wand, und die Dämmwirkung des neuen Fensters kommt voll an.
Wann lohnt sich ein Fenstertausch?
Viele Häuser in Kiel und Hamburg haben noch Fenster aus den 1980er- oder 1990er-Jahren. Deren Isolierglas dämmt deutlich schlechter als heutige Dreifachverglasung. Ein Tausch lohnt sich besonders, wenn mehrere dieser Punkte zutreffen:
Neue Fenster verbessern nicht nur die Dämmung. Räume werden an kalten Tagen behaglicher, weil die Innenscheibe wärmer bleibt, Zugluft verschwindet, und oft wird es auch leiser. Modernisieren Sie ohnehin Fassade oder Heizung, sollten die Fenster in die Planung einbezogen werden, damit die Anschlüsse zueinander passen.
- Es zieht spürbar am Fenster, obwohl es geschlossen ist.
- Zwischen den Scheiben ist die Verglasung beschlagen oder milchig.
- Innen bildet sich im Winter regelmäßig Kondenswasser am Glas.
- Beschläge klemmen, Dichtungen sind spröde, Rahmen verzogen.
- Sie planen ohnehin eine Sanierung von Fassade oder Heizung.
Nach dem Tausch: richtig lüften
Neue Fenster sind deutlich dichter als alte. Das spart Heizenergie, bedeutet aber auch, dass Feuchtigkeit aus Kochen, Duschen und Atmen nicht mehr unbemerkt entweicht. Lüften Sie deshalb mehrmals täglich einige Minuten mit ganz geöffnetem Fenster, statt Fenster dauerhaft gekippt zu lassen.
Achten Sie in den ersten Wochen besonders auf Bad, Küche und Schlafzimmer. Ein einfaches Hygrometer hilft, die Luftfeuchte im Blick zu behalten. Möbel sollten nicht direkt an kalten Außenwänden stehen, damit die Luft zirkulieren kann.
Werden viele Fenster auf einmal getauscht, empfiehlt sich ein Lüftungskonzept nach DIN 1946-6. Wir sprechen das beim Aufmaß an und können Fenster mit integrierten Lüftern vorsehen.
Was kostet ein Fenstertausch und welche Förderung gibt es?
Die Kosten hängen von Anzahl, Größe und Material der Fenster, dem Aufwand beim Ausbau und den Anschlüssen ab. Eine erste Orientierung gibt unser Preisleitfaden unter /preise, verbindlich ist das Festpreis-Angebot nach dem Aufmaß.
Das BAFA fördert den Fenstertausch über die BEG mit 15 % Zuschuss, wenn die neuen Fenster einen Uw-Wert von höchstens 0,95 W/(m²K) erreichen. Förderfähig sind bis zu 30.000 Euro für die erste Wohneinheit. Ein Energieeffizienz-Experte aus der Liste der dena erstellt vorab die technische Projektbeschreibung. Der Antrag ist vor Arbeitsbeginn zu stellen, und unser Auftrag wird unter den Vorbehalt der Förderzusage gestellt.
Alternativ gibt es für selbst genutzte Häuser, die älter als zehn Jahre sind, den Steuerbonus nach § 35c EStG: 20 % der Kosten, verteilt auf drei Jahre. Beides zusammen ist für dieselbe Maßnahme nicht möglich. Wir stimmen die Unterlagen mit Ihrem Energieeffizienz-Experten ab.
